Seoul Reise: Die Top 10 Sehenswürdigkeiten für deinen Korea Städtetrip

Entdecke die Highlights der südkoreanischen Metropole Seoul

Hey!

Diese faszinierende Metropole hat so viel zu bieten, dass es schwer ist, sich auf nur 10 Seoul Sehenswürdigkeiten zu beschränken. Ich habe für dich eine Liste mit meinen persönlichen Seoul Sehenswürdigkeiten zusammengestellt, da ich insgesamt 6 Wochen in dieser abwechslungsreichen Metropole verbracht habe. Seoul ist eine Stadt, die niemals schläft und dich mit ihrer Vielfalt und Energie begeistern wird. Egal, ob du dich für traditionelle Tempel, moderne Wolkenkratzer, quirlige Märkte oder kulinarische Köstlichkeiten interessierst – auf deiner Seoul Reise wirst du definitiv auf deine Kosten kommen.

Die meisten meiner Leser werden vermutlich keinen Langzeitaufenthalt in Seoul planen. Daher beschränke ich mich in diesem Beitrag auf die Highlights, die du meiner Meinung nach unbedingt zuerst sehen solltest, wenn du maximal eine Woche für deine Seoul Reise einplanst. Lass uns also gemeinsam meine persönlichen Top 10 Sehenswürdigkeiten dieser faszinierenden Stadt in diesem Blog-Beitrag erkunden! Und falls du doch ein paar mehr Tipps für einen Langzeitaufenthalt brauchst, melde dich gerne bei mir persönlich.

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Gyeongbokgung Palast: Entdecke die prachtvolle Geschichte Südkoreas im Gyeongbokgung Palast

Der Gyeongbokgung Palast ist eine wahre Perle der Geschichte und ein Muss für jeden Besucher in Seoul. Als einer der größten und prächtigsten Paläste in Südkorea ist er ein beeindruckendes Zeugnis der koreanischen Kultur und Architektur. Der Palast wurde im 14. Jahrhundert während der Joseon-Dynastie erbaut und diente als königliche Residenz. Er erstreckt sich über eine große Fläche und besteht aus verschiedenen Gebäuden, darunter beeindruckende Hallen, Pavillons, Gärten und Teiche.

In der gesamten Anlage findest du viele tolle Fotospots, trotz vieler Touristen. Beim Betreten des Palastes wirst du von dem majestätischen Gwanghwamun-Tor, dem Haupttor des Gyeongbokgung-Palastes, begrüßt. Dahinter eröffnet sich eine tolle Kulisse aus prächtigen Hallen und Höfen, die von kunstvollen Schnitzereien und traditionellen Dachziegeln geziert werden.

Leider kann man das Hauptgebäude nur von Außen betrachten und nur einen Blick hineinwerfen. Irgendwie ist das aber auch verständlich, da die Böden aus edlem Holz gefertigt sind und vermutlich schnell kaputtgehen würden. Erwarte definitiv nicht, dass du diesen Ort alleine und ungestört besuchen kannst. Hier ist immer etwas los. Das Gelände ist aber sehr weitläufig.

Wie bei vielen anderen Seoul Sehenswürdigkeiten befinden sich die meisten Touristen direkt am Hauptplatz. Wenn du aber weiter in den Palast kommst, wird es dann deutlich ruhiger und du findest viele schöne Ecken. Du wirst dich beim Besuch vermutlich vor allem über die vielen verkleideten Besucher wundern. Viele Touristen verkleiden sich im traditionellen Hanbok Stil, um authentische Fotos im alten Stil von sich anfertigen zu lassen.

Falls du auch Lust darauf hast, verkleidet zum Gyeongbokgung-Palast (auch im Changeokgung Palast möglich) zu gehen, halte einfach Ausschau nach den vielen Verleihgeschäften in der Nähe des Palastes, die diese Kostüme stundenweise verleihen. Du kannst sie eigentlich gar nicht übersehen, da du die Kostüme schon im Schaufenster entdecken kannst. Der Verleih eines historischen Gewandes kostet ungefähr 12.000 Won für 2 Stunden.

Mein Tipp: Du kannst auch schon vorab dein Hanbok Styling bei klook* für reinen sehr günstigen Preis von ca. 6€ buchen.

Wenn du zudem nicht gerade ein Stativ dabei hast, empfehle ich dir einen Fotografen mitzunehmen. Bei Getyourguide kannst du dir dazu den passenden Fotograf buchen *, der dich dann im Palast begleitet und die besten Fotospots aussucht.

Gyeongbokgung Palastgärten

Nördlich des Palastes befinden sich die weitläufigen Palastgärten, die du auf jeden Fall auch nicht verpassen solltest.

Seoul Namsan Tower: Genieße den atemberaubenden Panoramablick über die Stadt

Der Namsan Seoul Tower ist zweifellos eine der bekanntesten und markantesten Sehenswürdigkeiten in Seoul. Mit seiner atemberaubenden Lage auf dem Namsan-Berg bietet er einen spektakulären 360° Blick auf die Stadt und ist ein absolutes Highlight, dass nicht auf deiner Liste fehlen sollte. Der Namsan Seoul Tower wurde 1969 erbaut und bietet mit einer einer Höhe von über 230 Metern nicht nur eine atemberaubende Aussicht, sondern beherbergt auch verschiedene kulinarische Einrichtungen und Attraktionen. Von der Aussichtsplattform kannst du einen 360° Blick auf die Stadt genießen.

Den Turm kannst du auf drei Arten erreichen. Zum einen mit der Seilbahn, die nördlich am Fuß des Bergs liegt, mit dem Bus oder alternativ mit einer tollen Wanderung, die ich dir absolut empfehlen kann. Ich habe mich damals für eine Wanderung entschieden und den Berg in ca. 1,5 Stunden gemütlich erwandert. Die Wege sind bis zum Turm durchgehend geteert, sodass du problemlos hochlaufen kannst. Einige trauen sich sogar mit dem Fahrrad nach oben, was aber bestimmt super anstrengend ist.

Auf der Wanderung hast du zahlreiche Möglichkeiten einen kurzen Zwischenstopp einzulegen, um die Gegend zu betrachten. Kurz vor Ankunft am Turm läufst du sogar an den Überresten der alten Stadtmauer vorbei (übrigens auch auf dem Rückweg in Richtung Seilbahn). Wenn du den Weg an der Seilbahn hochläufst, musst du viele Treppen hinauf steigen, was sehr anstrengend ist. Insofern empfehle ich dir die Wanderung eher über die östliche Bergroute zu machen.

Natürlich ist es auch möglich, mit dem Aufzug im Turm nach oben zu fahren und den Ausblick über die Stadt zu genießen. Das kann ich dir vor allem am Abend empfehlen, wenn du keine Wanderung machst. Erkundige dich aber vorab über die aktuellen Öffnungszeiten. Der Eintritt in den Turm kostet (Stand 2023) 16.000 Won für Erwachsene.

Mein Tipp: Wenn du oben in den Turm möchtest, empfehle ich dir das Ticket online vorab zu erwerben*, da es online deutlich günstiger ist (vor Ort 15€ / 21.000 Won, online 9€).

Alternativ kannst du auch auf den Berg wandern: Ich habe dazu auch einen ausführlichen Blog-Beitrag verfasst, den du hier nachlesen kannst » Namsan Seoul Tower Wanderung: Erlebe Seoul aus einer neuen Perspektive.

Bukchon Hanok Village: Spüre den Charme des traditionellen Seoul im Bukchon Hanok Village

Das Bukchon Hanok Village ist bekannt für seine engen Gassen und die gut erhaltenen Hanok-Häuser, die charakteristisch für die traditionelle koreanische Architektur sind. Beim Spaziergang durch die malerischen Straßen kannst du die Schönheit der Holzkonstruktionen und die harmonische Atmosphäre des Viertels erleben. Um das Bukchon Hanok Village zu erreichen, kannst du die U-Bahn nehmen und zur Station Anguk (Linie 3) fahren. Von dort aus ist es nur ein kurzer Fußweg, bis du dich im Herzen des Viertels befindest.

Aber Achtung: Ich empfehle dir vor allem das Wochenende zu meiden und nach Möglichkeit, früh morgens oder eine Stunde vor Sonnenuntergang hierher zu kommen.

Vor allem eine Straße im Westteil des Hanbok Village ist zum Inbegriff des Instagram Tourismus verkommen und tausende Touristen tummeln sich in dieser Straße, um ein Foto zu schießen. Wenn du also eines dieser bearbeiteten Fotos auf Instagram entdeckst, hat das vermutlich nichts mit der Realität zu tun. Aus dem Grund habe ich mein eigenes Selfie in einer der vielen Gassen geschossen, da hier nichts los war.

Die Stadt hat hier aufgrund der Proteste der Anwohner sogar reagiert, sodass Aufpasser in dieser Straße herumlaufen und darauf hinweisen, dass man die Einheimischen nicht stören soll. An dieser Straße wirst du auch zahlreiche Protestbanner der Anwohner entdecken.

Irgendwie führt mir das auch immer die Schattenseiten des Tourismus vor und das man als Reisender immer respektvoll sein sollte. Dann begegnen dir auch genervte Anwohner freundlich, denn ich habe tatsächlich auch an diesem Ort keine schlechten Erfahrungen mit den Anwohnern gemacht.

Warum empfehle ich dennoch diesen Ort? Lass dich davon dennoch nicht irritieren. Das Hanbok Village ist einer der wenigen Orte in Seoul, in der die traditionelle Baukunst erhalten geblieben ist und hier tatsächlich noch ganz normale Einheimische wohnen. Zudem wirst du vor allem im Ostteil des Hanbok Village, selbst am Wochenende, sehr wenige Touristen treffen. Eigentlich ist nur diese eine Straße mit dem Fotospot komplett überlaufen.

Es ist mal wieder wie bei den meisten Sehenswürdigkeiten. 99% der Touristen fokussieren sich auf die Hauptattraktion und der Rest wird meist links liegen gelassen. Hier ein Foto von der besagten Straße (aufgenommen am Wochenende).

Seoul Reise: Bukchon Hanok Village

An manchen Orten lässt es sich leider nicht vermeiden, dass sie beliebte Hotspots und somit überlaufen sind. Wenn du das Wochenende vermeiden kannst und auch nicht nachmittags hierher kommst, ist der Besuch auch absolut empfehlenswert. Vor allem die Seitengassen sind meist leer.

Im Ostteil des Hanok Village kann man sogar einige der Häuser betreten und Kurse in traditioneller Handwerkskunst machen oder auch Kunstausstellungen betrachten. Zudem ist der Ausblick auf die Stadt mit historischer Kulisse und der modernen Stadt im Hintergrund vor allem zur goldenen Stunde phänomenal, sodass du dir das nicht entgehen lassen solltest.

3-in-1: Changdeokgung Palast, Changgyeonggung Palast und die Huwon-Gärten

Diese beeindruckenden Seoul Sehenswürdigkeiten können alle auf einmal besichtigt werden und bieten einen einzigartigen Einblick in die koreanische Geschichte und Kultur. Obwohl der Gyeongbokgung Palast zweifellos eine Hauptattraktion in Seoul ist, lohnt es sich dennoch, auch die Paläste Changdeokgung und Changgyeonggung zu besuchen. Daher sollten die Paläste auf deiner Seoul Reise definitiv auch auf deiner Bucketlist stehen.

Wenn du sogar sehr wenig Zeit in Seoul eingeplant hast, würde ich dir sogar empfehlen, diese Paläste zuerst zu besuchen, da hier etwas weniger los ist und du gleich mehrere Attraktionen gleichzeitig sehen kannst.

Ansonsten weisen die Paläste hier, große Ähnlichkeit zum Gyeongbokgung Palast auf und die Unterschiede sind vermutlich nur für Historiker sichtbar. Ich fand das weitläufige Gelände sehr schön. Die Paläste befinden sich zudem nur eine Metro Station vom Gyeongbokgung Palast entfernt, sodass du theoretisch den Hauptpalast direkt im Anschluss besuchen kannst, wenn dir noch genug Zeit bleibt.

Changdeokgung Palast

Der Changdeokgung Palast ist ein UNESCO-Weltkulturerbe und einer der schönsten Paläste in Seoul. Er wurde während der Joseon-Dynastie erbaut und beeindruckt mit seiner harmonischen Architektur. Vor allem die langen Innenhöfe wirken beeindruckend. Zudem findest du hier einige Seitengänge in denen absolut nichts los ist. Bevor du den Changdeokgung Palast besuchen kannst, musst du erst ein Ticket kaufen. Das Ticketgebäude kannst du allerdings nicht verfehlen, da es sich direkt links neben dem Haupteingang befindet.

Changgyeonggung Palast

Nur einen kurzen Spaziergang vom Changdeokgung-Palast entfernt befindet sich der Changgyeonggung-Palast. Der Changdeokgung-Palast wurde während der Joseon-Dynastie im 15. Jahrhundert erbaut,diente einst als königliche Villa und gilt als eines der am besten erhaltenen königlichen Paläste in Seoul.

Wundere dich nicht, dass du vor dem Tor ein weiteres Ticket kaufen musst. Tatsächlich ist das Hauptticket nur für den Changdeokgung Palast gültig und man kann auch kein Kombi-Ticket am Hauptschalter erwerben.

Huwon-Gärten

Die Huwon Gärten, auch bekannt als der Geheime Garten befinden sich in der Anlage nördlich der beiden Paläste. Vor allem zur Kirschblüten-Zeit sind die Huwon Gärten sehr empfehlenswert, da du hier zahlreiche blühende Bäume vorfindest. Die Gartenanlage ist zudem sehr groß und beherbergt einige Pavillons.

Zwingend reservieren: Erkundige dich vorab über den Zugang zu den Huwon Gärten. Zu meiner Besuchszeit konnte man die Gärten nur im Rahmen einer Führung zu bestimmten Uhrzeiten besuchen. Zudem kann es passieren, dass die geführten Touren ausgebucht sind, da nur 100 Tickets pro Tour vergeben werden. Du kannst dein Ticket 6 Tage vorab online reservieren, was ich damals nicht wusste, da die Website ziemlich veraltet wirkt und ich sie damals über Google nicht gefunden habe. Nun habe ich sie aber gefunden und hier findest du die beiden Links mit Information zur Reservierung und der eigentlichen Vorabreservierung online.

Solltest du die Führung verpassen, kannst du im Osten dennoch den öffentlichen Teil des Parks besichtigen. Dort befindet sich ein kleiner See und auch ein kleines Botanikgebäude und auch einige Pavillons, die allerdings bei weitem nicht so schön sind wie in den Huwon Gärten.

Lotte World Tower

Der Lotte World Tower in Seoul ist ein architektonisches Meisterwerk und meiner Meinung nach eines der beeindruckendsten Wahrzeichen der Stadt. Aufgrund seiner Größe ist der Tower eine sehr beliebte Seoul Sehenswürdigkeit. Du siehst den imposanten Turm von vielen Aussichtspunkten der Stadt aus weiter Entfernung. Mit einer Höhe von 555 Metern ist er der höchste Wolkenkratzer in Südkorea und bietet einen atemberaubenden Blick auf die gesamte Metropole. Vor allem abends ist der Lotte World Tower sehr interessant, da er komplett beleuchtet ist und eine Lichtshow entlang der Fassade gezeigt wird.

Unweit des Lotte World Freizeitparks, ist der Turm nicht nur ein Symbol für modernes Design und technologische Innovation, sondern beherbergt auch eine Vielzahl von Attraktionen und Einrichtungen. Im Inneren des Gebäudes befindet sich ein luxuriöses Einkaufszentrum, in dem du nach Herzenslust einkaufen kannst. Ein absolutes Highlight ist die Aussichtsplattform auf der 123. Etage, die als Seoul Sky bekannt ist. Von hier aus hast du einen atemberaubenden Panoramablick auf die Stadt und ihre beeindruckende Skyline. An klaren Tagen reicht der Blick bis zum Horizont und lässt dich die schiere Größe von Seoul erfassen. An meinem Besuchstag gab es leider den berüchtigten China Dust, der die Sicht ein wenig getrübt hat. Dennoch ist die Aussicht auf die Stadt phänomenal.

Der Lotte World Tower ist auch bekannt für seine Premium Lounge 123F, in der du kulinarische Köstlichkeiten genießen kannst, während du den Ausblick auf die Stadt genießt. Natürlich ist der Preis hier gehobener, mit Sicherheit aber etwas außergewöhnliches, falls du etwas für ein außergewöhnliches Dinner suchst. Um den Lotte World Tower zu erreichen, kannst du die U-Bahn nehmen und zur Metro Station Jamsil (Linie 2 oder 8) fahren.

Von dort aus ist es nur ein kurzer Spaziergang zum Turm. Ich empfehle dir dein Ticket am besten Ticket vorab online zu buchen*, um lange Warteschlangen an der Kasse zu vermeiden. Zudem ist das Ticket online* deutlich günstiger als vor Ort (20 € vor Ort, 17,55€ online).

Auch ist es meiner Meinung nach besser den Lotte World Tower unter der Woche zu besuchen, da es vor allem am Wochenende zu sehr langen Wartezeiten am Fahrstuhl kommen kann. Sobald du die theoretische Warteschlange im Turm siehst, wirst du wissen was ich meine. Die erinnert nämlich an die Warteschlangen in Freizeitparks. Am Wochenende kann man hier sicher über eine Stunde mit Warten verbringen.

Cheonggyecheon Fluss

Cheonggyecheon ist ein idyllischer Fluss, der mitten durch das Stadtzentrum fließt. Der Kanal ist schon sehr alt und wurde damals von den Einwohnern Seouls zum Transport von Gütern genutzt. In den 70ern wurde er jedoch überbaut, sodass vom Fluss nichts mehr sichtbar war. Im Jahr 2005 wurde das Gelände aufgrund der Modernisierung von Seoul komplett umgestaltet und in einen wunderschönen, grünen Flusspark verwandelt. Heute erstreckt sich Cheonggyecheon über mehrere Kilometer und bietet vor allem Einheimischen eine Oase der Ruhe und Entspannung im Herzen der Stadt. Ich habe glücklicherweise hier in der Nähe gewohnt und bin fast jeden Tag hier in dieser kleinen Stadtoase durchgelaufen.

Entlang des Flussufers gibt es gut angelegte Promenaden und Wasserfälle, die zum Spazieren und Verweilen einladen. Du kannst das klare Wasser bewundern, das sanft über Felsbrocken plätschert, und dabei die umliegende Skyline im Hintergrund betrachten. Es gibt auch zahlreiche Brücken, die es dir ermöglichen, von einer Seite des Flusses zur anderen zu gelangen und dabei die herrliche Aussicht zu genießen.

Der Cheonggyecheon Fluss hat zudem auch ein paar düstere Geheimnisse, die du im Rahmen einer Ghost-Walking-Tour* erkunden kannst. Die Ghost-Walking-Tour* fand ich sehr informativ, da sie von einem amerikanischen Tourguide (Joe) geführt wird, der koreanische Geschichte studiert hat und dir wirklich alles über Seoul erzählen kann. Die Tour führt dich durch dunkle Gassen in Seoul, die du vermutlich alleine nie besuchen würdest.

Joe war super witzig und hat echt tolle Geistergeschichten erzählt, sodass ich dir die Tour ans Herz legen kann, wenn du Geschichte auf spannende Art und Weise erleben möchtest. Zudem kannst du ihn wirklich über alles Mögliche zu Seoul ausquetschen, da er schon über 20 Jahre dort lebt.

Mein Tipp: Schaue dir die Seoul Ghost-Walking-Tour* unbedingt einmal an. Die Tour war sehr informativ und zeigt dir Seoul Geheimtipps hinter den Kulissen und gibt dir einen tollen historischen Blick auf die Stadt.

In der Nähe vom Cheonggyecheon Fluss findest du übrigens auch ein Stück deutscher Geschichte. Die Stadt Berlin hat nämlich aufgrund der zur DDR ähnlichen Situation mit Nordkorea, ein Stück der Berliner Mauer und eine Straßenlaterne aus Berlin an Südkorea gestiftet. Das Stück der Berliner Mauer befindet sich an der Straßenkreuzung Samil-daero und Cheonggyecheon-ro. Lustigerweise bin ich dort jeden Tag zu meiner Sprachschule vorbeigelaufen und habe die Mauer erst dann realisiert, als wir mit dem Tourguide daran vorbeigelaufen sind und er uns die Geschichte dahinter erzählt hat.

Seoul City Wall Trail, Naksan Park & Ilhwa Mural Village Street-Art

Bei diesem Highlight kannst du gleich drei Highlights miteinander kombinieren, die so gut wie in keinem Seoul Reiseführer stehen und somit auch einer meiner Seoul Geheimtipps für deine Seoul Reise sind. Du kannst hier ideal den atemberaubenden Ausblick auf die Stadt mit Natur und Street-Art kombinieren. Die Tour führt dich entlang der alten Stadtmauer zum Naksan Park und dann anschließend durch kleine Gassen, die für Streetart unter den Einheimischen bekannt sind. Du kannst die Tour problemlos in einer Stunde machen, wenn du keine Pausen einlegst. Kalkuliere aber gerne bis zu 2 Stunden ein.

Seoul City Wall Trail (Naksan Mountain Trail)

Idealerweise startest du dafür im Norden an der Metro Haltestelle „Hansung University (Samseongyo) 한성대입구“, die du problemlos mit der blauen Metro Linie 4 erreichen kannst. Dort angekommen gehst du beim Ausgang Nr. 4 raus und bist nur noch ein paar Minuten vom Eingang zum Seoul City Wall Trail entfernt.

Eingang zum Seoul City Wall Trail

Du kannst die Tour theoretisch auch im Süden an der Metro Haltestelle Dongdaemun (Linie 1 & 4) starten. Dann musst du aber den Berg hinauf laufen, was deutlich anstrengender ist. Das empfehle ich dir also nur, wenn du mehr Herausforderung möchtest. Du hast vermutlich auch schon den Dunst auf den Bildern gesehen. Das ist der berühmt berüchtigte China Smog und vor allem an solchen Tagen ist es sehr anstrengend, draußen zu sein.

Der Berg Naksan, auch Kamelberg genannt, ist der kleinste der vier größeren Berge in der Umgebung von Seoul und unweit des City Wall Trails. Die Stadtmauer wurde in mehreren Dekaden errichtet und der ursprüngliche Bau begann im Jahr 1396. An dieser Stelle findest du den größten Überrest der Stadtmauer, da sie mittlerweile an vielen Stellen unterbrochen ist.

Vor allem hat mir am Seoul City Wall Trail sehr gut gefallen, dass man hier entlang der normalen Wohnviertel spazieren geht und somit auch einen anderen Teil Seouls sieht. Alles ist hier relativ ruhig, verglichen mit dem Rest der Stadt, auch wenn sich ein Hochhaus nach dem anderen in der Ferne aneinanderreiht.

Ich habe diese Tour im April 2023 bei komoot aufgezeichnet, sodass du dich an dieser orientieren kannst. Folge mir dort gerne und erhalte weitere interessante Inspirationen für deinen nächsten Ausflug.

komoot

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Naksan Park

Du kannst ungefähr in der Mitte des City Wall Trails zum Naksan Park laufen. Vor allem zur Zeit des Sonnenuntergangs hast du hier einen schönen Ausblick auf die Stadt inmitten der grünen Bäume. Der Park ist relativ klein und verglichen mit den Parks in den Schlössern allerdings nichts Besonderes. Du kannst ihn aber gemütlich laufen, da er wie alle Parks in Seoul gut aufgebaut ist. Zudem kommst du hier auch einfach zum Ilhwa Mural Village. Wenn du aber auf Streetart verzichten möchtest, kannst du einfach nur den Seoul City Wall Trail laufen.

Ilhwa Mural Village (이화동 벽화마을)

Weiter geht es mit Streetart in Seoul. Natürlich findet man hier den ein oder anderen Instagram Influencer, da es tolle Fotomotive gibt. Das Ilhwa Mural Village ist so gut wie gar nicht besucht, da es nicht an den Hotspots in Seoul liegt. Auch geht es hier ziemlich authentisch zu und du findest auch das ein oder andere Restaurant auf dem Weg. Allerdings ist alles nicht zu touristisch. Man hat eher das Gefühl, dass die Einheimischen einfach ihre Mauern schön angemalt haben.

Das hat tatsächlich auch einen Grund. Die Gegend war damals nicht sehr beliebt und so beschlossen einige Künstler, diese Wohngegend attraktiver zu machen. Du kannst hier einfach durch die Gassen schlendern und Street-Art entdecken.

Inwangsan Mountain Trail Gipfelwanderung (인왕산)

Eigentlich steht die Inwangsan Gipfelwanderung bei den Wanderungen in Seoul bei mir nur an zweiter Stelle, da der Bukhansan Nationalpark um Weiten besser ist, dafür aber auch einen ganzen Tag in Anspruch nimmt. Wenn du allerdings nur für ein paar Tage in Seoul bist, lege ich dir die Inwangsan Gipfelwanderung ans Herz, wenn du für ein paar Stunden raus aus der Stadt möchtest. Am besten startest du an der Metro Haltestelle Dongnimmun (독립문 – Linie 3 orange – Ausgang 2) und läufst dann durch das Wohnviertel in Richtung Norden. Auch diese Tour habe ich bei komoot aufgezeichnet, sodass du dich einfach an dieser orientieren kannst.

Unscheinbarer Eingang zum Wanderweg (linke Seite) am Ende des Wohnviertels

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Die Wanderung führt an der alten Stadtmauer entlang bis zum felsigen Gipfel und bietet dir einen fantastischen Blick über die gesamte Stadt im Nordwesten. Zudem ist der Gipfel mit einer reinen Wanderzeit von ca. 1 Stunde leicht erreichbar. Du kannst die Wanderung theoretisch auch nur bis zum ersten Gipfel machen, denn auch dort hast du schon einen wundervollen 360° Blick über die Stadt. Diesen erreichst du sogar nach nur ungefähr 45 Minuten. So habe ich es auch gemacht.

Wichtiger Hinweis: Der Wanderweg ist immer am Montag geschlossen oder auch am Dienstag, wenn der Montag ein nationaler Feiertag ist. Erkundige dich also vorab, ob der Weg geöffnet ist.

Oben angekommen hast du wirklich einen wunderbaren Bergblick auf die Stadt. Und genau aus diesem Grund gehört diese Wanderung für mich zu den Top 10 Seoul Sehenswürdigkeiten!

Hier noch etwas Kurioses, dass ich zuvor noch nie an einem Wanderweg gesehen habe. Am Ende der Wanderung gibt es eine kostenlose Station zum Ausblasen der Schuhe vom Dreck.

Genial! Sowas gibt es eben nur in Südkorea 🙂

Seodaemun Gefängnis (서대문형무소역사관): Tipp für einen Besuch nach der Wanderung

Wir sind noch nicht am Ende angelangt! Wenn du noch genug Zeit auf deiner Seoul Reise übrig hast und dich für Kultur und Geschichte interessierst, kann ich dir das ehemalige Seodaemun Gefängnis aus der japanischen Besatzungszeit empfehlen, dass heute als Museum dient. Hier erfährst du einiges über die Gräueltaten der japanischen Besatzer in der Vergangenheit. Einige Schilder sind sogar auf in deutscher Sprache beschriftet. Auch der Flyer ist auf Deutsch verfasst. Ich vermute, das liegt auch an der Vergangenheit Deutschlands mit ähnlichen Einrichtungen wie Konzentrationslagern in der Zeit des zweiten Weltkriegs.

Das Gefängnis befindet sich genau an der Metro Haltestelle Dongnimmun (독립문 – Linie 3 orange – Ausgang 5). Der Eintritt kostet 3.000 Won (Stand 2023). Auf der offiziellen Website findest du weitere Informationen.

Ich hoffe, meine Top 10 Seoul Sehenswürdigkeiten haben dir gefallen und helfen dir bei deiner Reiseplanung weiter. Schreibe doch gerne einen Kommentar mit deiner Meinung dazu!

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