Pause in den letzten Wochen auf dailytrip: So geht es nun 2023 weiter

von | 15. Januar 2023 | Reiseziele weltweit | 0 Kommentare

Themen in diesem Beitrag

Ausflugskosten / Eintrittsgelder

Ruhig ist es mal wieder in den letzten Wochen hier auf dailytrip.de gewesen. Dem Winter wird ja nachgesagt, die ruhige Zeit des Jahres zu sein. Im Hintergrund war es aber alles andere als ruhig bei mir.

Im Gegenteil: Denn ich habe beschlossen, mein Leben ein wenig oder sagen wir besser enorm zu verändern und das hat auch Auswirkungen auf diese Website.

Viele Projekte haben mich in den letzten 3 Monaten begleitet, in meinem Hauptjob als Lead eines tollen Web-Teams, aber auch nebenberuflich. Der Hauptjob ist mittlerweile gekündigt und ich sitze hier vor meinem PC, der einer meiner wenigen übrig gebliebenen Gegenstände ist. Die Auflösung des eigenen Haushalts war eine große Herausforderung, wenn man es gewohnt ist, vieles zu besitzen, dass man eigentlich gar nicht braucht. Der Verkauf meines Autos lief auch nicht wie geplant. Einige Behördengänge haben mich in den Wahnsinn getrieben. Dazu eine angeschlagene Gesundheit, die mich zwangsläufig irgendwann eingeholt hat. Unzählige Hürden und Dinge, die mich in den letzten Monaten begleitet haben und sich wie ein Wahsinns-Marathon angefühlt haben. Dennoch war alles irgendwie positiv.

 

Doch warum das Ganze?

 

Ganz einfach: Ich plane ab Januar 2023 eine Langzeitreise, die in Richtung Südostasien und Ozeanien gehen soll und plane danach grundlegende Veränderungen in meinem Leben. In meinem Kopf schwirren Gedanken, anschließend auszuwandern. Aber erst einmal eins nach dem anderen. Insofern habe ich mal wieder eine gute Ausrede, warum ich hier keine neuen Blog-Beiträge veröffentlicht habe. Heute wird es also ein wenig persönlicher, da es einmal um mich gehen soll und auch wie es hier weiter geht.

 

So sehen meine persönlichen Pläne für die kommenden Monate aus

 

Der Traum einer Weltreise ging mir schon eine lange Zeit durch den Kopf. Ursprünglich, genauer gesagt schon vor 20 Jahren, wollte ich unbedingt irgendwann einmal auswandern. Kanada sollte werden. Oder doch Neuseeland? Diesen Gedanken habe ich dann eine sehr lange Zeit ignoriert und in eine tiefe Schublade gesteckt.

 

Der Gedanke einer Weltreise

 

Vor ziemlich genau 1,5 Jahren kam ich dann bei einem Spaziergang mit meiner Freundin durch den Perlacher Forst in München auf die Idee, eine Weltreise zu machen. Sie fragt mich, wo ich mich in einem Jahr sehen würde und es schlug wie ein Blitz in meinem Kopf ein. Ich wollte nicht nur raus in die Natur, um abzuschalten. Nein, ich wollte also mal wieder direkt aufs Ganze gehen. Alles liegen lassen und ab in die Welt. Aber auch das habe ich in den ersten Wochen als Spinnerei in meinem Kopf abgetan, schließlich war das zum Beginn der Corona Pandemie und zu der Zeit wusste wohl niemand, wie es weitergehen wird. Generell fühlte sich wohl jeder aufgrund der Ausgangssperren (zumindest hier in Bayern) eingeengt, mit dem Wunsch raus zu wollen. Je mehr ich jedoch darüber nachgedacht habe, desto intensiver wurde der Wunsch die Welt zu bereisen.

 

Ja! Genau das wollte ich schon immer machen. Teil dieser Welt zu sein. Sich als Reisender fühlen und die vielen kulturellen Eindrücke aufzusaugen. Neue Menschen mit anderem Mindset und anderem kulturellen Hintergrund kennenlernen, die mir eine völlig neue Sicht auf das Leben geben können. Keine Wohlstandsangst zu haben, wie es uns in Deutschland von klein auf beigebracht wird. Einfach die Welt so zu nehmen, wie sie kommt und die Gelegenheiten mitzunehmen, die sich einem bieten. Schließlich war ich schon in anderen Teilen der Welt und habe die Menschen immer bewundert, die nicht mit der gleichen Absicherung wie wir leben und dennoch über die Runden kommen.

 

Zudem ist das, glaube ich, einzig positive am Corona Thema, dass remote Arbeiten mittlerweile auch in der Wirtschaft angekommen ist und man dadurch viel mehr Möglichkeiten besitzt, flexibel zu arbeiten – zumindest in meiner Branche. Ein wenig musste ich schon immer bei dem Thema schmunzeln, da Firmen von Mitarbeitern immer eine hohe Flexibilität erwarten, das Thema flexibles Arbeiten wohl aber doch anders gedacht ist.

 

Wow! Da habe ich mir mal wieder ein kleines Projekt für mich ausgedacht. Stand heute bin ich immer noch dabei, diese Entscheidung zu verdauen und es gibt immer wieder Tage, die mich zweifeln lassen, ob ich tatsächlich die richtige Entscheidung getroffen habe. Meine tollen und einmaligen Arbeitskollegen haben mir den Abschied in meiner Firma wirklich nicht einfach gemacht. In meiner gesamten Berufslaufbahn habe ich noch nie so tolle Menschen kennengelernt und der Abschied war sehr emotional. Aber eines weiß ich aus meiner eigenen Lebenserfahrung: Die Entscheidungen, die ich am meisten bereue, sind diejenigen, die ich nicht getroffen habe. Meist hat man einfach Angst vor dem Unbekannten. Aber wenn man zurückblickt, war alles doch nur halb so schlimm. Deshalb blicke ich positiv in die kommenden Wochen und Monate und da draußen warten hoffentlich viele weitere tolle Menschen, die ich kennenlernen darf.

 

 

Fazit nach 1,5 Jahren dailytrip

 

Zeit für ein Zwischenfazit: Ich muss wirklich sagen, dass mir das Bloggen absolut Spaß macht. Auch wenn ich ab und an schon darüber nachgedacht habe, dieses Projekt auf Eis zu legen, bleibe ich dran. Warum? Weil es natürlich auch Momente gibt, die anstrengend sind, da das Leben nicht linear verläuft und ich oft viele Ideen im Kopf habe, die ich dann letztlich vielleicht doch nicht umsetze. Ich weiß aber von anderen Bloggern, dass Zweifel ganz normal sind und das tatsächlich Entscheidende daran ist, dass man Spaß daran hat, hartnäckig bleibt und nicht aufgibt.

Zudem habe ich vieles über das Bloggen dazugelernt, obwohl ich schon seit vielen Jahren aktiv im Web unterwegs bin und generell immer alle möglichen Themen aufsauge wie ein Schwamm. Auf der anderen Seite ist das Schreiben auch etwas, was mich positiv ablenkt. Es ist irgendwie wie mit dem Fitness-Studio oder anderen Dingen, die man aufschiebt. Das Schlimmste ist es, den inneren Schweinehund zu überwinden und dann tatsächlich anzufangen – danach fühlt es sich toll an. Und mit jedem neu geschriebenen Artikel habe ich etwas dazugelernt, auch wenn ich sicherlich nicht der geborene Autor bin. Dennoch denke ich, dass ich mit jedem dieser Artikel und der dazu gewonnenen Erfahrung auch als Mensch ein Stück weiter wachse.

 

Und zu guter Letzt seid da noch ihr – ihr stillen Leser! Was ich wahnsinnig toll finde ist, dass ich in diesem Jahr die 10.000 Besucher Marke geknackt habe. Angefangen hat diese Seite mit 1.000 Besuchern im Jahr, also ist das ein 10-facher Anstieg. Ich will mich gar nicht so auf Zahlen fokussieren. Dennoch ist es ein tolles Gefühl, dass 10.000 Menschen diesen Weg hierher gefunden haben, um Reiseinspirationen in Bayern zu finden. Das motiviert mich mit dailytrip.de weiter zu machen. Auch wenn ich mir natürlich mehr Resonanz gewünscht hätte, da ich tatsächlich sehr wenig bis gar kein Feedback für meine Artikel erhalte. Aber auch hier bleibe ich geduldig und ich weiß auch, dass ich mit Sicherheit auch hier noch einiges dazulernen kann.

 

 

Und wie geht es nun weiter mit dailytrip?

 

Natürlich habe ich in den letzten Wochen reflektiert, wie ich mit diesem Projekt umgehen soll, dass ich letztes Jahr just for fun nebenbei gestartet habe. Ich habe mir viele Gedanken gemacht, was ich mit dieser Seite anstelle und arbeite im Hintergrund fleißig an der Umstrukturierung der Website.

 

Ausflüge in Bayern

 

Ausflugstipps in Bayern werden hier künftig seltener zu finden sein. Schließlich werde ich in geraumer Zeit keine Möglichkeit haben, neue Ausflugstipps für Bayern zu recherchieren. Ich habe zwar noch einige Artikel in der Hinterhand, die ich noch nicht veröffentlicht habe, aber das hätte dann langfristig wohl keine Perspektive. Insofern werde ich die Seite ein wenig umstrukturieren müssen. Ich würde mich aber auch über einen Co-Autor freuen, der weiterhin über Ausflugstipps in Bayern berichtet. Melde dich gerne, falls du über diesen Beitrag stolperst.

 

Ausflugstipps und Reiseinspirationen in anderen Ländern

 

Somit werde ich mit dailytrip.de über meine Langzeitreise berichten und einfach dort nach Ausflugstipps recherchieren, die ein wenig off-the-path sind. Natürlich werden sich die Ausflugsideen nicht nur für Langzeitreisende eignen, sondern auch für Normalreisende, die mehr als den klassischen Pauschalurlaub suchen.

 

Planung einer Weltreise oder Langzeitreise

 

Zudem möchte ich auch anderen interessierten Langzeitreisenden Tipps geben, die mich fast in den Wahnsinn getrieben haben. Sei es die Bürokratie in Deutschland, wenn man über einen längeren Zeitraum ins außereuropäische Ausland reisen will. Oder die Bürokratie im Ausland, wenn es um VISA oder Genehmigungen, wie beispielsweise eine Flugdrohnenlizenz geht. Auch die generelle Planung der Reise sowie die Ausstattung sind eine größere Herausforderung, als man anfangs denkt, da man ja schließlich sein ganzes Leben im Koffer oder Rucksack für die kommenden Monate mitschleppt. Hier habe ich einige Ideen, wie ich euch damit unterstützen kann, eine Langzeitreise zu organisieren, also bleibt dran.

 

Meine voraussichtliche Reiseroute für die kommenden Monate

 

Final habe ich meine Reise noch nicht durchgeplant, da ich noch am Überlegen bin, ob ich tatsächlich alles durchbuchen soll oder mich mehr leiten lassen soll.

Meine Reise beginnt am 24. Januar 2023 und endet am 29. Mai 2023, 4 Monate und 5 Tage oder 126 Tage. Wenn ich diese Zahl lese, fühlt es sich fast gar nicht mehr nach einer Langzeitreise an. Das liegt aber daran, dass mein bester Freund heiratet und ich als Trauzeuge bei der Hochzeit anwesend sein werde. Wer weiß – vielleicht zieht es mich danach aber direkt wieder hinaus in die Welt, wenn mich das Reisefieber gepackt hat.

 

Aktuell sieht meine Reiseroute ungefähr wie folgt aus:

 

  • Thailand (Start in Bangkok, danach vermutlich eine Zugreise in den Norden Richtung Chiang Mai / Chiang Rai)
  • Zwischenstopp in Singapur
  • Zwischenstopp in Melbourne
  • Längerer Aufenthalt in Neuseeland mit einem Campervan
  • Zwischenstopp in Sydney
  • Dschungeltrekking auf Borneo
  • Längerer Aufenthalt auf Bali / Lombok, da ich unbedingt einen Tauchkurs machen will

 

Vor allem freue ich mich auf meinen Aufenthalt in Neuseeland und der Rundreise mit dem Campervan, da das schon immer mein Traum war. So wie ich die Reise aber bisher geplant habe, befürchte ich, dass das Reiseprogramm relativ straff sein wird und da nicht mehr viel Platz für spontane Umplanungen vorhanden sein wird. Deshalb überlege ich aktuell eines der Ziele zu streichen oder zumindest zu verkürzen.

 

Ich freue mich auf jeden Fall auf die kommenden Monate und hoffe, dass ich euch auf diese Reise ein wenig mitnehmen und euch Einblicke in meinen Reisealltag und auch meine Beweggründe dieser großen Reise geben kann.

 

Und falls du es bis hierhin geschafft hast zu lesen: Lass mir doch mal einen Kommentar da und schreibe mir, was du darüber denkst und welche Inhalte für dich spannend wären. Ich freue mich auf dein Feedback!

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